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Bärbel Basiczki

Wenn ich mir die Möglichkeiten angucke, die unsere jungen Leute heute so haben, werde ich manchmal ein bisken neidisch. Wat kannste heute nicht alles machen, wenn du jung bist: Durch Australien trampen, echt spannende Ausbildungsprogramme starten oder dich bei diese ganze Castings-Shows bewerben. 

Manchmal glaube ich echt, die jungen Menschen wollen alle Topmodel oder Superstar werden. Dann frage ich mich schon: Haben die Jugendlichen von heute überhaupt noch realistische Pläne im Kopf? Mal eben hollderdiboller zu Dieter Bohlen oder auf die Fidschi-Inseln, dat is doch keine Lebensaufgabe. Du musst doch auch noch wissen, wat Du in 20 oder 30 Jahren machen willst, wenn du wo jung bist.  

Na ja, is ja auch gar nicht so einfach, mit all die Möglichkeiten. Da muss ich dem Nachwuchs bei BASIC echt mal sagen: Respekt. Die nutzen ihre Chancen, ohne dabei großen Tullux zu machen. Nix Genöle, sondern anpacken. Ist doch so: Die BASIC-Junioren machen handfeste, bodenständige Arbeit und investieren daneben auch noch in ihr Karriere- und Studiengedöns. Ich fnd dat gut: Du muss ja nich tagein, tagaus malochen wie unsereins, aber wat sinnvolles auf die Beine stellen, womit du deine Piepen verdienst, dat ist doch wichtig. Und dann ist dat doch genau der richtige Plan, in ne solide Zukunftsbranche zu  investieren.

Denn dat können Se mir glauben: Jemand, der sich darum kümmert, dat in der Immobilie alles picobello ist - Technik, Sicherheit, Brandschutz - und so, den brauchen Se auch noch in 100 Jahren. Ob das jetzt Hausmeister heißt oder Facility Management is mich schnuppe. Und jemand, der alles sauber macht, den brauchen Se natürlich auch. Deshalb mach ich mir auch keine Zukunftssorgen: Nich um mich, und nich um die BASIC-Junioren. 

Wobei, manchmal denke ich ja: Vielleicht kann ich auch noch zum Junior werden. Ich hab nämlich gehört. Für das BASIC-Traineeprogramm ist man nie zu alt.